Der neue japanische Raketenabwehr-Zerstörer JS Haguro (DDG-180) beginnt mit Seeversuchen

Der neue japanische Raketenabwehr-Zerstörer JS Haguro (DDG-180) beginnt mit Seeversuchen

Das zweite und letzte Schiff der japanischen Raketenabwehr-Zerstörer der Maya-Klasse hat seine Seeerprobung begonnen, wonach es offiziell in die japanische Maritime Self Protection Power aufgenommen wird. Der Zerstörer wurde speziell entwickelt, um ballistische Raketen in einer Verteidigungshaltung abzufangen.

Zuvor hatte Japan erwogen, bodengestützte Systeme zur Abwehr ballistischer Raketen einzusetzen, diese Pläne wurden jedoch zugunsten des derzeitigen seegestützten Ansatzes zur Abwehr ballistischer Raketen ausgesetzt.

JS Haguro (DDG-180) (Foto von: @Alsace_class)

Die JS Haguro (DDG-180), die derzeit Seeerprobungen unterzogen wird, soll bis 2021 in Dienst gestellt werden und sich ihrem Schwesterschiff JS Maya (DDG-179) anschließen, das im März 2020 in Dienst gestellt wurde.

Beide Schiffe verwenden die schiffsgestützten Raketenabwehrraketen SM-3 Block IIA und SM-6. Die SM-3 Block IIA sind die neueste Variante von Raketen, die während eines gemeinsamen Programms zwischen den Vereinigten Staaten und Japan entwickelt wurden. Inzwischen sind die von den Vereinigten Staaten entwickelten SM-6-Raketen in der Lage, sowohl ballistische Mittelstreckenraketen abzufangen als auch als Schiffsabwehrraketen zu dienen, falls dies erforderlich sein sollte.

JS Haguro (DDG-180) (Bildquelle: Hunini)

Die Haguro verließ ihren Schiffsbauer – JMU Yokohama – Anfang dieser Woche, um ihre Probefahrten auf See zu beginnen. Typischerweise durchläuft ein Schiff, das sich auf See erprobt, mehrere kleinere Erprobungen, die sich auf das richtige System oder eine Gruppe von Systemen konzentrieren. Normalerweise sind dies Geschwindigkeitsversuche, Crash-Stopps, Dauerversuche und Manövrierversuche. Ein erfolgreicher Abschluss wird es dem Schiff ermöglichen, in die Japanese Maritime Self Protection Power aufgenommen zu werden.

JS Haguro (DDG-180) (Bildquelle: Minoru Tanaka)

Während das Aegis Ashore-Programm ausgesetzt wurde, werden die Zerstörer der Maya-Klasse nicht ausreichen, um Japan vollständig gegen ballistische Raketen zu verteidigen. Damit eine vollständige Abdeckung verfügbar ist, müsste Japan jederzeit 3 ​​Zerstörer auf See halten, um eine umfassende Verteidigung zu gewährleisten. Dies battle der Hauptantrieb hinter dem Aegis Ashore-Programm.

Der nationale Sender NHK berichtet, dass Japans Premierminister ein Treffen mit Japans Nationwide Safety Neighborhood abhalten wird, um eine different Lösung für das Aegis Ashore-Programm zu finden. Es bleibt abzuwarten, ob dies zu weiteren Zerstörern oder einem erneuten landgestützten Einsatz führen wird.

JS Maya (DDG-179) (Fotoquelle: JMSDF)

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