Deutsche Eurofighter-Taifune bei tödlicher Kollision in der Luft

Deutsche Eurofighter-Taifune bei tödlicher Kollision in der Luft

Zwei Eurofighter Hurricane der deutschen Luftwaffe kollidierten am 24. Juni im Flug nördlich des Fleesensees bei Rostock im Nordosten Deutschlands, wobei ein Pilot starb und beide Flugzeuge verloren gingen.

Die beiden einsitzigen Jets der 73. Staffel der deutschen Luftwaffe nahmen an Übungen als Teil einer Dreierformation teil, als zwei Flugzeuge etwa 20 Minuten nach Beginn des Fluges um kurz nach 14:00 Uhr Ortszeit „in Kontakt“ kamen. nach Angaben der Bundeswehr.

Der Unfall ereignete sich in einer Höhe von über 9800 Fuß. Die Piloten beider Flugzeuge aktivierten ihre Schleudersitze und wurden vom Piloten des dritten Flugzeugs beim Abstieg beobachtet.

„Alle drei Flugzeuge waren unbewaffnet, und nach 20 Minuten berührten sich aus unbekannten Gründen zwei der drei Eurofighter in der Luft“, zitiert BBC Information den deutschen Luftwaffenkommandanten Ingo Gerhartz.

„Nach Angaben des dritten Piloten, der natürlich immer noch unter Schock steht, konnte er die beiden Fallschirme sehen, die an den Schleudersitzen befestigt waren, und er bestätigte, dass beide Fallschirme gesehen werden konnten.“

Später wurde bekannt, dass einer der Piloten, ein 27-jähriger mit rund 400 Flugstunden Erfahrung, den Unfall nicht überlebte und der andere, ein Ausbilder mit über 3700 Flugstunden, als Rettungsteam mit leichten Verletzungen lebend gerettet wurde fand ihn an seinem Fallschirm an einem Baum baumelnd.

Die deutsche Feuerwehr und Bundeswehr bergen am 25. Juni 2019 die Überreste eines der abgestürzten Eurofighter Hurricane in einem Waldgebiet. (Foto mit freundlicher Genehmigung der deutschen Luftwaffe)

Ein Flugzeug stürzte in einem Waldgebiet ab, während das zweite in der Nähe eines Dorfes 10 Kilometer (6 Meilen) vom anderen entfernt abstürzte. Die Flugdatenschreiber beider Flugzeuge wurden am folgenden Tag geborgen. Die Flugzeuge wurden nach Angaben der Deutschen Luftwaffe im Jahr 2010 ausgeliefert und hatten eine Gesamtflugzeit von rund tausend Stunden.

Die drei Flugzeuge waren an Kampfübungen beteiligt, bei denen zwei Flugzeuge versuchen, einen ausweichenden Gegner abzufangen, der durch das dritte Flugzeug repräsentiert wird, während sie in eine Angriffsposition manövrieren.

An der anschließenden Such- und Bergungsaktion waren rund 500 Soldatinnen und Soldaten beteiligt. Die Bundeswehr hat Ermittlungen eingeleitet, um die genaue Unfallursache zu ermitteln.

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