Indien sucht montierte 105-mm-Geschütze, 155-mm-ATAGS räumt Versuche ab

Indien sucht montierte 105-mm-Geschütze, 155-mm-ATAGS räumt Versuche ab

Das indische Verteidigungsministerium hat eine Informationsanfrage (Request for Info, RfI) zur Beschaffung von montierten Waffensystemen des Kalibers 105 mm/37 für die indische Armee veröffentlicht. Die vorläufige Menge der zu beschaffenden Waffen wurde nicht angegeben. Dieser lang erwartete Schritt wird voraussichtlich zur Einführung hochmobiler und moderner montierter 105-mm-Kanonen führen, die den Bestand der Armee an gezogenen 105-mm-Indian Discipline Weapons (IFG) und Gentle Discipline Weapons (LFG) ergänzen würden, deren Zahl in die Hunderte geht.

Garuda-105 V2 (KSSL)

Die auf 4×4-Fahrzeugen montierten Kanonen werden in Bergen und Höhenlagen entlang der nördlichen Grenze Indiens in Höhen von 5500 m über dem Meeresspiegel eingesetzt. Das Geschützsystem muss mindestens 50 % einheimischen Inhalt haben und über ein auf einem Trägheitsnavigationssystem basierendes Visiersystem verfügen. Das Feuerleitsystem (FCS) sollte auch in der Lage sein, sowohl tagsüber als auch nachts direktes und indirektes Feuern bereitzustellen. Das FCS sollte mit Venture SHAKTI, dem Artillery Fight Command Management System (ACCCS) der Armee, kompatibel sein. Das ACCCS automatisiert alle Betriebsfunktionen der Artillerie von der Korpsebene bis hinunter zu den Batteriekommandoposten mit Geschützanzeigeeinheiten auf der Ebene der einzelnen Geschütze.

Garuda-105 (KSSL)

Bharat Forge/KSSL wird voraussichtlich der Favorit sein, da die Firma zwei Varianten von montierten 105-mm-Kanonensystemen namens Garuda-105 und Garuda-105 V2 hat. Der Garuda-105 stammt aus einem Armeeprojekt zur Montage einer modifizierten 105-mm-LFG-Kanone auf einem Tata 4 × 4-Lastwagen mit Tender-Recoil-Technologie. Bharat Forge battle der Industriepartner für dieses Projekt, das Mitte der 2010er Jahre initiiert wurde. Inzwischen ist der Garuda-105 V2 auf einem 4 × 4 „Go Anyplace Car“ montiert und verfügt über eine 360-Grad-Feuerfähigkeit. Es wurde auch Armeeversuchen in Höhenlagen unterzogen und wird voraussichtlich das von Bharat Forge angebotene System sein.

Fortgeschrittenes gezogenes Artilleriegeschützsystem (Bharat Forge)

In der Zwischenzeit hat das Superior Towed Artillery Gun System (ATAGS) Bestätigungsversuche abgeschlossen, die vom 26. April bis 2. Mai durchgeführt wurden. Es handelt sich um ein Geschütz im Kaliber 155 mm/52, das gemeinsam von DRDO in Partnerschaft mit zwei Privatfirmen entwickelt wurde; Kalyani Strategic Techniques Restricted (KSSL) und Tata Superior Techniques Restricted (TASL) von Bharat Forge. Es hat alle elektronischen Antriebe und ist dafür ausgelegt, Ladungen der Zone 7 abzufeuern. Die Bestätigungsversuche zur Erfüllung aller qualitativen Anforderungen für vorläufige Dienste (PSQR) waren notwendig, nachdem die Waffe im Jahr 2020 einen Rohrbruch erlitten hatte. The Hindu berichtete, dass nach Abschluss der EMI/EMC-Versuche und der Qualitätssicherung eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen (RfP) herausgegeben wird Kann. Der Erwerb von 150 ATAGS battle im August 2018 genehmigt worden. Der Auftrag wird im Verhältnis 60:40 zwischen den beiden privaten Partnerfirmen aufgeteilt. Die Armee hat einen Bedarf von 1.580 Artilleriegeschützen in dieser Kategorie.

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