Russisches Militär erhält erste Lieferung von Orion UAVs

Russisches Militär erhält erste Lieferung von Orion UAVs

Das russische Verteidigungsministerium nahm die Lieferung der ersten drei von der Kronstadt-Gruppe gebauten unbemannten Orion-Flugzeuge entgegen.

Nikolai Dolzhenkov, der Chefkonstrukteur der Kronstadt-Gruppe, teilte TASS am 20. April mit, dass die UAVs zu einer Militärbasis geflogen und von Militärpersonal überprüft wurden, wonach sie ihre Abnahmezertifikate erhalten hätten. Er erklärte auch, dass die Abnahme dieser unbemannten Luftfahrzeuge ein wichtiges Ereignis für das russische Militär sei, da Orion das erste System seiner Artwork sei, das in russischen Dienst gestellt werde.

Der Orion (Credit score: Kronstadt Group)

Der Orion zeichnet sich durch sein geringes Gewicht und die hohe Aufenthaltsdauer von 24 Stunden aus, was ihn best für die Überwachung und Aufklärung macht. Es kann eine Waffennutzlast von ~200 kg tragen, mit der es chirurgische Schläge gegen Schlüsselpersonal, Fahrzeuge oder Gebäude ausführen kann. Obwohl es nicht für Operationen auf dem konventionellen Schlachtfeld geeignet ist, ist es in einer Umgebung mit fortschrittlicher feindlicher Luftverteidigung und Kampfflugzeugen perfekt für Operationen zur Aufstandsbekämpfung (COIN) gegen Feinde mit wenig oder gar keinen Luftverteidigungsfähigkeiten.

Bisher konzentrierten sich die Bemühungen Russlands weitgehend auf die Entwicklung kleiner und kleinster UAVs zum Zweck der taktischen Aufklärung und elektronischen Kriegsführung auf einem konventionellen Schlachtfeld. Diese Systeme wurden in der Ostukraine und in Syrien von separatistischen Streitkräften bzw. der russischen Armee umfassend eingesetzt.

Sukhoi und MiG haben auch gemeinsam ein schweres Kampf-UAV entwickelt. Als S-70 Okhotnik bezeichnet, verfügt es über Stealth-Technologie und ein Fledermausflügel-Design. Wir gehen derzeit davon aus, dass der Okhotnik nicht nur alleine arbeiten kann, sondern auch in der Lage sein wird, in Verbindung mit dem Stealth-Jäger Sukhoi-57 zu arbeiten und als autonomer Flügelmann, Waffenträger und Zielkennzeichner für den bemannten Jet zu fungieren.

Das Video des russischen Verteidigungsministeriums zeigt die Okhotnik im Formationsflug mit der Su-57

Mit der aktiven Entwicklung unbemannter Systeme schließt Russland schnell die Lücke zu den westlichen Militärs und demonstriert seine Bereitschaft und Fähigkeit, sich sowohl an der konventionellen als auch an der nicht-konventionellen Kriegsführung im 21. Jahrhundert zu beteiligen.

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